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Erich Schwebsch
Bruckners Symphonien
Herausgegeben von Jürgen Schriefer ca. 500 Seiten mit zahlreichen Notenbeispielen, Leinen mit Schutzumschlag ca. EUR(D) 36,00/ EUR (A) 37,10 / CHF 60,20
ISBN 3-7725-1889-3 Liefertermin: in Vorbereitung für 2004
Zum Buch
Durch umfassende, in die Tiefe gehende Analysen erschließt Erich Schwebsch den gesamten Kosmos der Brucknerschen Symphonien. Seine Darstellungen tragen damit wesentlich zu einem intensiveren Erleben und zu einem Verständnis dieser Musik bei.
Aus dem Inhalt
Bruckners Musik erschließt sich erst, wenn zum Hören die genaue Kenntnis ihrer Strukturen, ihrer Bewegungen und Entwicklungstendenzen hinzukommt. In diesem Sinne sind Erich Schwebschs ausführliche Betrachtungen zu Bruckners Symphonien eine unschätzbare Hilfe. Sehr detailliert verfolgt der Autor den inneren Aufbau und die musikalische Anlage der einzelnen Sätze, betrachtet sie im Kontext des gesamten symphonischen Werks und verfolgt so die biografisch-musikalischen Entwicklungslinien des Künstlers Anton Bruckner. Über die musikalische Analyse hinaus fragt Schwebsch aber immer auch nach dem geistigen Gehalt der einzelnen Symphonien. Auf diese Weise eröffnet sich der ganze Kosmos der Brucknerschen Musik, ihre tieferen Dimensionen werden sichtbar. Der Komponist und Musikwissenschaftler Jürgen Schriefer hat in dieser Darstellung Schwebschs gesamten Nachlass zu Bruckners Werk aufgearbeitet.
«Bruckners unstillbarer Drang nach Vollendung war rein musikalisch-künstlerisch. Sein Bildungstrieb ging auf immer stärkere Durchlässigkeit seines Musikerorgans für die Kräfte, in denen er sich bewegte. Er wollte ganz reines Instrument werden, auf dem der Gott von einem neuen Menschen sprechen konnte. Daher hatte er auch eigentlich ein religiöses, nicht ein technisches Verhältnis zu seinen Studien.» Erich Schwebsch
Über den Autor
Erich Schwebsch, 1889–1953, studierte neuere Sprachen und Germanistik in Berlin. Seit dem Studium intensive Beschäftigung mit Richard Wagner und Anton Bruckner. 1921 erschien von ihm ein Buch über Bruckner, das wesentliche Impulse zur weiteren Bruckner-Forschung gab. Die dort enthaltenen Betrachtungen ergänzte er bis zu seinem Lebensende in ausführlichen, bislang unveröffentlichten Studien immer weiter. Ab 1921 war Schwebsch Oberstufenlehrer an der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart und nach 1945 entscheidend an ihrem Wiederaufbau beteiligt. Leitung des «Bundes der Freien Waldorfschulen». Im Verlag Freies Geistesleben erschien von ihm bereits seine Studie über "J. S. Bach und Die Kunst der Fuge".
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